Nasenbluten entsteht, wenn ein Blutgefäß im Naseninneren zerplatzt.
Die Blutung kann wie folgt gestoppt werden:
Der Kopf wird bei aufgerichtetem Oberkörper nach etwas nach vorne gebeugt. Der Kopf darf nicht nach hinten gelehnt werden, da das zu Bluthochdruck im Kopf führt. Mit Daumen und Zeigefinger werden die Nasenflügel für etwa fünf bis zehn Minuten zusammengepresst. Zur Unterstützung kann man einen kühlenden Umschlag oder Eis auf die Nase oder in den Nacken legen. Außerdem können Sie einen Gelaspon® Strip in die Nase einführen. Das Blut sollte herauslaufen oder ausgespuckt werden, da größere Mengen Blut zu Brechreiz führen können. Das Naseputzen sollte für ca. 12 Stunden vermieden werden, da so die Ablösung der Blutkruste des beschädigten Gefäßes verhindert wird. Eine panthenolhaltige Nasensalbe unterstützt den Heilungsprozeß der Wundstelle in der Nase.
Bei sehr starkem Nasenbluten kann der Arzt folgende Maßnahmen anwenden:
Auf das beschädigte Blutgefäß wird eine Nasentamponade gepresst. Des weiteren kann das Gefäß mit Hilfe einer bipolaren Pinzette verödet oder mit Silbernitrat verätzt werden.
Wenn Ursachen wie Bluthochdruck oder Blutgerinnungsstörungen festgestellt werden, wird die Grundkrankheit lokalisiert und behandelt.
Sollten Sie unter häufigen Nasenbluten leiden, ist es empfehlenswert den Arzt aufzusuchen, um auszuschließen, dass es um Bluthochdruck oder die Bluterkrankheit handelt!
Cortison in Nasensprays wird in so geringer Menge vom Körper aufgenommen, dass es den körpereigenen Cortisonspiegel nicht beeinflusst. Nebenwirkungen wie Vollmondgesicht, Stammfettsucht und Beeinträchtigungen der Nebennierenrindenfunktion treten nur bei der Einnahme von sehr hohen Cortisondosen (vor allem bei systemischer Anwendung, wie z.B. Tabletten) auf. Bei einer Polyposis (Nasenpolypen) sollte die Behandlung mit Cortison haltigen Nasensprays erfolgen, ansonsten müssen die Polypen durch eine Operation entfernt werden.
Wie bei jedem andern medizinischen Präparat, lesen Sie bitte immer gründlich die Packungsbeilage, achten Sie auf Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten sowie die vorgeschriebene Dosierungsmenge.
Ein Gewöhnungseffekt bei Gebrauch von abschwellenden Nasentropfen (Vasokonstruktoren)kann bei einigen Präparaten vorkommen, jedoch erst nach einer regelmäßigen Einnahme über Wochen hinweg. Bei einem Infekt, wie z.B. bei einer Entzündung der Nasenschleimhaut, können Nasentropfen bis zu einer Woche (siehe Beipackzettel) ohne Bedenken angewendet werden.
Die Nasenschleimhaut verliert ihre natürliche Feuchtigkeit (gerade in der kälteren Jahreszeiten) durch trockene Luft von Klimaanlagen in Räumen und in Autos. Trockene Nasenschleimhäute sind nicht nur durch Borkenbildung und Niesreiz unangenehm, sondern führen auch zur erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen, da die Klimatisierungs- und Filterfunktion der Nase nicht mehr gegeben ist.
Folgen können z.B. Infektionen (Rhinitis) und Entzündungen (Nasenpolypen) in der Nase sein. In manchen Fällen wird durch die erhöhte Mundatmung auch die Lunge von Krankheitserregern befallen.
Deshalb sollten Sie bei trockenem Klima, wie im Flugzeug, in überheizten Räumen oder Orten mit geringer Luftfeuchtigkeit auf die notwendige Befeuchtung der Nase achten. Dazu bieten sich Nasensprays/Nasenduschen mit mineralischer Salzlösung an. Des weiteren ist ein Nasenbalsam mit dem Schleimhaut pflegenden Vitamin Dexpanthenol sehr empfehlenswert.
Bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen des Kehlkopfs besteht für den Patienten das meist sehr beeinträchtigende Symptom der Heiserkeit. Neben den üblichen medikamentösen Therapien sind Maßnahmen der Stimmhygiene mit entscheidend für den Verlauf der Erkrankung. Das Hauptziel der stimmhygienischen Behandlung liegt in der Vermeidung von dauerhaften Stimmstörungen.
Jeder sollte ca. 2-2,3 Liter Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte trinken.
Je nach Befund sollte vorübergehend deutlich weniger bis gar nicht mehr gesprochen werden- einschließlich stimmhaften Flüstern.
Beim Sprechen sollte darauf geachtet werden, ausreichend Zeit zum Atmen zu lassen und ggf. langsamer zu sprechen.
Es sollte täglich 2-4 mal für 10-15 min mit Sole oder Salbeitee inhaliert werden. Trockene Raumluft ist zu meiden, ggf Luftbefeuchter benutzen.
Ein bekannter Magenreflux sollte vermieden und behandelt, ggf. sollte eine internistische gastroenterologische Mitbehandlung eingeleitet werden.
Die Abendmahlzeit sollte früh eingenommen, auf Alkohol verzichtet und die Schlafposition mit leicht erhöhten Oberkörper gewählt werden.
Morgens sollte die Stimme möglichst in feuchter Umgebung (Dusche) - langsam auf ihren Einsatz vorbereitet werden mit leichtem Brummen und Summen.
Rauchen - aktiv und passiv - ist für die Stimme extrem schädlich.
Dass sich Schnarchen negativ auf die Gesundheit auswirken kann, ist seit längerem bekannt. Doch wie schädlich Schnarchen wirklich ist, belegt jetzt erstmals eine große Untersuchung mit 12.000 Teilnehmern: Wehe dem, der nachts stundenlang lautstark sägt – es drohen Schlaganfall und Herzleiden.
Schnarchen ist nicht ungefährlich: Die Zunge blockiert die Atemwege, das Gewebe im Rachen kollabiert
Werden Sie oft unsanft geweckt, weil Ihr Partner die Schnarchgeräusche nicht mehr erträgt? Sind Sie übermüdet, weil im Nachbarbett oder -zimmer Nacht für Nacht das Sägewerk erwacht? Dann sollten Sie oder Ihr Partner dringend zum Arzt. Schnarchen ist mehr als eine kleine Unannehmlichkeit.
Eine aktuelle Studie bringt lautes Schnarchen mit einer erhöhten Disposition sowohl für Herzkrankheiten als auch für Schlaganfälle in Verbindung. Zwar hatte es schon früher Hinweise auf diese Zusammenhänge gegeben, aber die neuen Forschungsergebnisse aus Ungarn haben aufgrund der Größe der Untersuchung zusätzliche Aussagekraft. Mehr als 12.000 Teilnehmer wurden von Marta Novak und ihrem Team von der Semmelweis-Universität Budapest befragt.
Nach der in der Fachzeitschrift „Sleep“ veröffentlichten aktuellen Studie haben laute Schnarcher ein um 34 Prozent erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt, und eine sogar um 67 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Das betrifft weite Teile der Bevölkerung: Man geht davon aus, dass fast jeder zweite Mann und 24 Prozent der Frauen regelmäßige Schnarcher sind, wobei Übergewichtige besonders häufig für eine nächtliche Lautuntermalung sorgen. Verblüffend: Bei Männern über 70 nimmt die Tendenz zum Schnarchen eher ab.Laut Studie sind allerdings nur jene Schnarcher ernsthaft gesundheitsgefährdet, die lautstark Schnarchen. Leise Gelegenheitsschnarcher haben keinen Grund zur Sorge. Schnarchen ist ein Zeichen dafür, dass die Atemwege teilweise blockiert sind. Das Geräusch selbst entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, wofür verschiedene Ursachen infrage kommen.
Bei ungefähr jedem zweiten lauten Schnarcher liegt ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) vor. OSAS entsteht, wenn das Gewebe im hinteren Rachenraum kollabiert und dadurch die Zunge die Atemwege blockiert, was die Luft daran hindert, in die Lunge zu gelangen. Schnarchen kann zudem mit einer verkrümmten Nasenscheidewand, Allergien, Alkoholkonsum oder der Einnahme bestimmter Medikamente einhergehen. Darüber hinaus tritt es während der Schwangerschaft, bei Rauchern und in bestimmten Familien gehäuft auf. Erwachsene sollten im Normalfall sieben bis acht Stunden pro Nacht schlafen, was Schnarchende oft nicht erreichen. Schnarchzyklen kommen verstärkt in Traum- und Tiefschlafphasen vor, was die Erholsamkeit des Schlafes verringert. Daher sind Nervosität, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme bei Schnarchern verbreitet.
Um dennoch angenehm schlummern zu können, empfiehlt die Amerikanische Akademie für Schlafmedizin (AASM), zu regelmäßigen Uhrzeiten ins Bett zu gehen, sich vor dem Zubettgehen zu entspannen, weder hungrig noch überfressen zu schlafen, auf ein ruhiges, dunkles, eher kühles Schlafzimmer zu achten, sechs Stunden vor dem Schlafengehen keinen Sport mehr zu treiben und natürlich Koffein, Alkohol und Drogen zu meiden.In einigen Fällen schafft aber schon die Änderung der Schlafposition Erleichterung. Bei einigen Menschen schwellen zum Beispiel die Nasenschleimhäute durch eine Kopftieflage leicht an, die sich mithilfe eines großen Kissens, auf dem der Kopf hochgelagert wird, beseitigen lässt. Die Seitenlage ist übrigens der Rückenlage vorzuziehen. Starke Schnarcher schnarchen, egal, wie sie liegen – auf dem Bauch, auf dem Rücken, auf der Seite.
Bei Allergien ist antiallergische Bettwäsche sowie eventuell eine medizinische Behandlung der Allergie anzuraten. Abhängig von der Ursache des Schnarchens stehen darüber hinaus chirurgische Eingriffe als Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei der Uvula-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP) werden Gaumen und Rachenschleimhaut gestrafft und das Zäpfchen weitgehend entfernt. Dieser Eingriff kann auch in ähnlicher Form unter Einsatz von Lasertechnologie durchgeführt werden und nennt sich dann Laser-assistierte Uvula-Palato-Plastik (LAUP). Bei beiden Methoden führen jedoch über 20 Prozent der Operationen nicht zum Erfolg, auch schwanken die erzielten Besserungen stark in ihrer Qualität.
Eine relativ neue Form der Behandlung ist die Radiofrequenztherapie, bei der das Rachengewebe zum Verkochen gebracht und durch narbiges Schrumpfen stabilisiert wird. Aber es geht auch ohne Operation: Experten empfehlen sogenannte Schnarchapparate wie sie sich seit mehr als 100 Jahren des Nachts bewährt haben. Etwa die Kiefer-Protrusionsschiene oder die Vorhofschiene. Die halten den Unterkiefer und hindern die Zunge am Zurückfallen oder Blockieren die Mundatmung, sodass der Schläfer wieder durch die Nase atmet.
http://www.welt.de/wissenschaft/article1754900/Langzeitschden_durch_lautes_Schnarchen.html
Liebe Patientin, lieber Patient,
das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken steigt. Die Personengruppe der erkrankten Betroffenen hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Die Patienten werden immer jünger.
Inzwischen ist ein Großteil der Betroffenen zwischen 35 und 60 Jahren. Waren früher in erster Linie Männer betroffen, so erkranken heute zunehmend auch Frauen an Kehlkopfkrebs.
Der Kehlkopf ist das Organ im Hals, welches Luft- und Speisewege trennt.
Darüber hinaus wird mit seiner Hilfe die menschliche Stimme erzeugt. Der Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) gehört zur großen Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren. Erste Anzeichen für die Erkrankung sind oft eine anhaltende Heiserkeit, sowie Stimmveränderung, aber auch Räusperzwang oder ein Fremdkörpergefühl. Aber nicht immer ist diese Krebserkrankung mit einer auffälligen Symptomatik verbunden.
Zu den Hauptrisikofaktoren von Kehlkopfkrebs zählt in erster Linie Rauchen, aber auch Alkoholgenuss, Sodbrennen und das Einatmen von Schadstoffen wie Asbest, Nickel und Chrom.
Der HNO-Arzt nimmt eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes (Endoskopie) und des Mund- und Rachenbereichs vor und bewertet sie. Dann kann er Ihnen eine der folgenden Auskünfte geben:
Ihr Kehlkopf ist gesund. Die nächste Kehlkopfvorsorge sollte in ungefähr ... Jahren wiederholt werden.
Ihr Kehlkopf ist wahrscheinlich gesund. Zur Sicherheit sind jedoch weiterführende diagnostische Maßnahmen oder auch kurzfristige Kontrollen angezeigt.
Ein bisher unentdeckter Tumor muss behandelt werden. Die Behandlung ist von der Art, Lage und Größe des Tumors abhängig.
Weitere Erkrankungen im Bereich des Mundes und des Rachens sind erkennbar.
Die Kehlkopfkrebsvorsorge gehört nicht zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen. Dafür bezahlen Sie ein Honorar an Ihren HNO-Arzt/Ihre HNO-Ärztin.
Unabhängig davon werden alle Patientinnen und Patienten, die sich bisher wegen Kehlkopfkrebs in Behandlung oder Kontrolle befanden, oder für ein Larynxkarzinom typische Befunde aufweisen, unverändert zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen untersucht, bzw. behandelt. Alle weiteren Maßnahmen und Behandlungen werden ggf. von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Dieser Vorsorge-Check ist wichtig für Sie und Ihre Gesundheit. Weitere Fragen beantworten wir gern.
Da die Früherkennungsuntersuchung nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehört und die Kosten (siehe unten) von dieser nicht übernommen werden, wird eine Abrechnung nach der GOÄ (amtliche Gebührenordnung für Ärzte) vereinbart.
Liebe Patientin, lieber Patient,
Hörstürze und Ohrgeräusche zählen zu den häufigsten Gründen, einen HNO-Arzt aufzusuchen. Alle Altersgruppen können betroffen sein. Ein gesundes Gehör ist wichtig für unser tägliches Wohlbefinden. Bei einem akuten Hörsturz/Tinnitus handelt es sich um einen therapeutischen Eilfall. Sie sollten in einem solchen Fall möglichst schnell Ihren HNO-Arzt aufsuchen, damit keine wertvolle Zeit vergeht, die für einen frühzeitigen Therapiebeginn hätte genutzt werden können.
Wie erkenne ich einen Hörsturz? Plötzlich hört man auf einem Ohr schlechter. Die Geräusche, die man wahrnimmt, klingen dumpf. In manchen Fällen hört man auf dem betroffenen Ohr für eine gewisse Zeit gar nichts mehr. In ganz seltenen Fällen sind beide Ohren gleichzeitig betroffen. Was ist passiert? Leider sind die genauen Ursachen von Hörstürzen noch nicht bekannt. Durchblutungsstörungen, Stress, virale Infektionen und vieles mehr können eine Rolle spielen. Bei einem Hörsturz handelt sich um ein akutes Ereignis. Bei vielen (aber nicht bei allen) Betroffenen tritt als Begleitsymptom Ohrensausen (Tinnitus) unterschiedlicher Stärke auf. Typisch ist ein Gefühl, als ob man Watte im Ohr hätte. Seltener berichten Hörsturzpatienten über Schwindel oder über ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit und Benommenheit. Vorbote eines Hörsturzes kann ein einseitiges Druckgefühl im betroffenen Ohr sein.
Die beschriebenen Beschwerden sind behandelbar. Leider werden nicht alle gewünschten Leistungen von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und daher auch nicht von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Insoweit besteht auch kein Anspruch auf Kostenerstattung gegenüber Ihrer Krankenkasse. Von der GKV wird dieser Umstand damit begründet, dass es derzeit keinen ausreichenden Erfolgsbeweis für die Therapie gäbe. Insbesondere die Infusionstherapie wird von der GKV daher als nicht notwendig und als unwirtschaftlich angesehen. Eine Tinnitusbestimmung zählt ebenfalls nicht zum Leistungsumfang der GKV. Daher müssen Sie diese von uns empfohlene Leistung leider selbst tragen.
Die Schwimmbad-Otitis ist in den Sommermonaten die Diagnose Nr. 1 in den Praxen der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es mehr oder weniger reines Glück ist, wenn man viel in Freibädern schwimmt und noch nie eine Schwimmbad-Otitis hatte“!
Wie kommt es dazu und was ist das überhaupt? Durch den Aufenthalt im Wasser weicht die Haut im äußeren Gehörgang auf, der natürliche Fettschutz wird aufgelöst. Chlor, das in Schwimmbädern zur Desinfektion verwendet wird, beschleunigt diesen Prozess. Aber prinzipiell dasselbe passiert auch in Badeseen oder im Meer. Ist der Hautschutz im Ohr erst einmal aufgelöst, haben Keime ein leichtes Spiel: Mühelos dringen sie in die Haut ein, vermehren sich und verursachen eine lokale Entzündung. Keime gibt es überall, im Schwimmbad aber treten sie besonders häufig und konzentriert auf.
Spätestens zwei Tage nach der Infektion mit den Keimen setzt der Schmerz ein. Zunächst hat man Juckreiz und das Ohr wird berührungsempfindlich, aber innerhalb kurzer Zeit nehmen die Schmerzen sehr stark zu. Die Haut im Gehörgang ist rot und geschwollen und ein trübes Sekret bedeckt die Hautoberfläche. Dem Patienten geht es oft sehr schlecht.
Der RAT: so schnell wie möglich einen HNO-Arzt aufzusuchen. Als lindernde Erstmaßnahme empfiehlt er, ein Schmerzmittel zu nehmen und das Ohr von außen zu kühlen.
- Ohren niemals mit Wattestäbchen reinigen, denn dadurch wird der Fettschutz der Haut entfernt
- bei empfindlichen Ohren oder bei Tauchern empfiehlt es sich, die Ohren nach dem Aufenthalt im Wasser mit klarem Süß- oder Trinkwasser auszuspülen
- einen Tropfen Oliven- oder Babyöl zur Rückfettung der Haut nach dem Schwimmen ins Ohr tröpfeln
- bei häufigen Entzündungen ist es sinnvoll, das Öl durch Glycerin-Alkohol-Tropfen, auch „Tauchertröpfchen“ genannt, zu ersetzen,diese haben sowohl pflegenden als auch desinfizierenden Effekt
- eine einfache und praktikable Lösung bei beginnenden, leichten Entzündungen sind Wasser-Essig-Tropfen im Verhältnis 10:1 gemischt, die ebenfalls desinfizierend wirken